Ja, es gibt mich noch und mir geht es gut :-) Und da schon wieder eine Ewigkeit seit dem letzten Eintrag vergangen ist, wird es jetzt auch wieder Zeit, Euch zu erzählen, was ich in den letzten Wochen so alles getrieben habe…
Ende Januar (29.01. – 03.02.) habe ich von meinem Chef zwei Tage frei bekommen und es war auch noch ein Feiertag, so dass sich ein längerer Ausflug lohnte und ich mit meinem einheimischen Besuch in Richtung Westküste und Chepe (Ferrocarril Chihuahua al Pacífico) los machte. Diese Zugstrecke beginnt in Los Mochis und schlängelt sich durch den Copper Canyon bis hinauf nach Chihuahua. Die Landschaft ist einfach atemberaubend und unvergesslich!!!
Ende Januar (29.01. – 03.02.) habe ich von meinem Chef zwei Tage frei bekommen und es war auch noch ein Feiertag, so dass sich ein längerer Ausflug lohnte und ich mit meinem einheimischen Besuch in Richtung Westküste und Chepe (Ferrocarril Chihuahua al Pacífico) los machte. Diese Zugstrecke beginnt in Los Mochis und schlängelt sich durch den Copper Canyon bis hinauf nach Chihuahua. Die Landschaft ist einfach atemberaubend und unvergesslich!!!
Leider hat bei diesem Ausflug die Kamera nach dem zweiten Bild versagt, und die Einwegkamera hat auch nur graue Schlieren auf den Bildern hinterlassen, so dass ich Euch nur mit Bildern vom Internet dienen kann.
Am Donnerstagabend ging es mit dem Flieger Richtung Los Mochis, der eigentliche Ausgangspunkt der Reise. Nach einer kurzen Nacht im Hotel Fenix (gutes Preis-Leistungsverhältnis), klingelte um 5 Uhr der Wecker und wir fuhren mit dem Taxi zum Bahnhof. Ausser ein paar Einheimischen und einigen anderen Touristen war nicht viel los und wir konnten uns ohne Problem Tickets für die zweite Klasse kaufen. Der freundliche Schaffner gab uns sogar extra gute Sitzplätze mit einem grossen Fenster auf der rechten Seite des Wagens (ist definitiv die schönere Seite, auf der man mehr sehen kann). Punkt 7 Uhr tuckerten wir auch schon los, immer höher hinauf und tiefer hinein in die Berge in Richtung Kupferschlucht. Unterwegs, bei einem Zwischenstopp an einer der zahlreichen Haltestellen, kauften wir von einem fliegenden Händler köstliche Tamales zum Frühstück. Wir genossen die traumhafte Landschaft und das schöne Wetter. Nach ca. 7 Stunden Fahrt kamen wir in Divisadero an, das ist der einzige Halt, an dem man wirklich aussteigen und einen Blick in die Kupferschlucht geniessen kann – aber leider nur für 15 Minuten. Man hat das Gefühl, als stehe man am Ende der Welt und das Auge kann das Panorama zuerst kaum aufnehmen – es ist einfach unbeschreiblich! Zurück im Zug ging es noch ca. zwei Stunden weiter bis nach Creel, unser Zielpunkt. Es fing schon an zu dämmern und auf 2300 Metern Höhe wurde es relativ schnell richtig kalt (nachts hatte es immer knackige Minusgrade). Rasch suchten wir uns eine Unterkunft (Cabanas Berti’s), natürlich mit Heizung, anders geht es da oben gar nicht bei diesen Temperaturen. Bevor wir müde ins Bett fielen, schlenderten wir noch gemütlich die Hauptstrasse von Creel entlang und es gab noch leckeres mexikanisches Essen im Restaurant „Veronica“.
Am Donnerstagabend ging es mit dem Flieger Richtung Los Mochis, der eigentliche Ausgangspunkt der Reise. Nach einer kurzen Nacht im Hotel Fenix (gutes Preis-Leistungsverhältnis), klingelte um 5 Uhr der Wecker und wir fuhren mit dem Taxi zum Bahnhof. Ausser ein paar Einheimischen und einigen anderen Touristen war nicht viel los und wir konnten uns ohne Problem Tickets für die zweite Klasse kaufen. Der freundliche Schaffner gab uns sogar extra gute Sitzplätze mit einem grossen Fenster auf der rechten Seite des Wagens (ist definitiv die schönere Seite, auf der man mehr sehen kann). Punkt 7 Uhr tuckerten wir auch schon los, immer höher hinauf und tiefer hinein in die Berge in Richtung Kupferschlucht. Unterwegs, bei einem Zwischenstopp an einer der zahlreichen Haltestellen, kauften wir von einem fliegenden Händler köstliche Tamales zum Frühstück. Wir genossen die traumhafte Landschaft und das schöne Wetter. Nach ca. 7 Stunden Fahrt kamen wir in Divisadero an, das ist der einzige Halt, an dem man wirklich aussteigen und einen Blick in die Kupferschlucht geniessen kann – aber leider nur für 15 Minuten. Man hat das Gefühl, als stehe man am Ende der Welt und das Auge kann das Panorama zuerst kaum aufnehmen – es ist einfach unbeschreiblich! Zurück im Zug ging es noch ca. zwei Stunden weiter bis nach Creel, unser Zielpunkt. Es fing schon an zu dämmern und auf 2300 Metern Höhe wurde es relativ schnell richtig kalt (nachts hatte es immer knackige Minusgrade). Rasch suchten wir uns eine Unterkunft (Cabanas Berti’s), natürlich mit Heizung, anders geht es da oben gar nicht bei diesen Temperaturen. Bevor wir müde ins Bett fielen, schlenderten wir noch gemütlich die Hauptstrasse von Creel entlang und es gab noch leckeres mexikanisches Essen im Restaurant „Veronica“.
Am nächsten Tag, nach einem sehr reichhaltigen, typisch mexikanischen Frühstück mit Ei, Bohnen und Tortillas, machten wir uns mit unserem Vermieter auf, die Gegend zu erkunden. Er zeigte uns, wie die Indianer hier teilweise leben – in Höhlen und unter Felsen und sie mauern einfach die Seite, die offen ist so weit zu, dass nur noch ein Eingang offen bleibt. Weiter gings an einem Stein vorbei, der die Form eines Elefanten hat, zum Wasserfall Cascada Cusárare, den wir ganz alleine für uns hatten und uns in aller Ruhe anschauen konnten. Es waren sowieso so gut wie keine Touristen unterwegs, und so hatten wir den Lago Arareko auch ganz für uns alleine. Dort machten wir ein kleines Mittagspäuschen, bevor unser Fahrer uns die Mission San Ignacio de Arareko, das Valle de las Ranas (Froschtal) und das Valle de los Hongos (Pilztal) – jeweils Steinformationen - zeigte. Wieder zurück in Creel suchten wir - leider vergebens - einen Fahrer oder Führer, der bereit war, uns am nächsten Tag nach El Tejaban oder Batopilas zu bringen – das ist eben der Nachteil, wenn man in der Nebensaison unterwegs ist und die Strassen noch nicht ausgebessert wurden, bzw. die Unterkünfte in den weiter abseits gelegenen Dörfern noch zu haben… Es blieb uns also nichts anderes übrig, als umzudisponieren und wir entschieden uns, für den Sonntag den ersten Bus nach Divisadero zu nehmen, dort den gigantischen Ausblick länger zu geniessen, den wir schon auf der Zugfahrt erhaschen konnten, etwas zu wandern und dort nach einer Unterkunft für eine Nacht zu suchen.
Gesagt, getan. Am Sonntag fuhren wir nach dem Frühstück mit dem Bus nach Divisadero. Dort angekommen, fragten wir an der Bushaltestelle einen Einheimischen, ob er eine günstige Unterkunft kenne und dieser verwies uns an einen anderen Herrn, der in Arepo Cabanas vermietet. Mit ihm fuhren wir zu unserer Unterkunft, natürlich wieder mit Heizung, luden unser Gepäck ab und machten uns gleich auf den Weg zum Abgrund. Unser Ziel war es eigentlich, bis hinunter in die Schlucht zu wandern, aber weder ohne Karte noch ohne irgendwelche erkenntlichen Wanderwege war dies etwas schwierig. So wanderten wir einfach ein Stück hinunter und waren überwältigt von der Aussicht, die wir hatten. Wir kamen an ein paar kleinen Häusern von Indianern vorbei, die mitten im Hang gebaut waren und weder Strom- noch Wasserzugang hatten. Ganz oben am Hang entdeckten wir ein paar teure Hotels, die einen grandiosen Blick auf den Canyon versprachen. Kurzerhand entschieden wir uns, auf dem Rückweg eines dieser Hotels aufzusuchen und dort den Sonnenuntergang mit einem Tequila und einem Bier zu geniessen. Das Hotel war sehr anheimelig ausgestattet, mit einem Feuerplatz und einer kompletten Fensterfront zum Canyon hin. Wir teilten uns die Terrasse und die Hotelbar mit älteren und wahrscheinlich gutbetuchten Amerikanern, die sich den Superbowl anschauten und sich so benahmen, wie sich eben Amerikaner benehmen. Da es langsam dunkel wurde und sich immer deutlicher ein Hungergefühl bemerkbar machte (ausser Frühstück gab es noch nichts), entschieden wir uns kurzerhand, im Hotel zu Nacht zu essen. Es gab ein 3-Gänge-Menü, das wirklich sehr lecker und preiswert war. Auf dem Rückweg zu unsrer Bleibe war es stock dunkel, aber wir hatten ein riesiges Sternenzelt über uns, so dass wir ohne Probleme den Heimweg fanden.
Am Montag, unserem vorletzten Tag in dieser Gegend, gings mit dem ersten Bus wieder zurück nach Creel. Dort mieteten wir uns für den Tag Räder und verstauten unser Gepäck im „Casa de Huéspedes Pérez“, eine grandiose Unterkunft mit einer sehr herzlichen Besitzerin, das wärmsten zu empfehlen ist. Wir hatten ein sehr heimeliges Zimmer inklusive Holzofen, mit dem wir selbst Feuer machen mussten – es war einfach genial! Die Radtour war ganz schön anstrengend, weil wir die meiste Zeit starken Gegenwind hatten und unsere Hintern haben sich auch bald bemerkbar gemacht. Vorbei an einigen Plätzen, die wir schon vom ersten Tag hier kannten, besichtigten wir das „Valle de los Monjes“ (Tal der Mönche, Steinformationen, die wie Mönche aussehen) und radelten durch die Natur. Zurück in Creel schlenderten wir noch durch das Dorf, kauften ein paar Souvenirs und assen noch einmal lecker Mexikanisch zum Abschied, denn es war die letzte Nacht hier.
Dienstag, nach einem ausgiebigen Frühstück bestiegen wir wieder einmal den Bus, diesmal in Richtung Chihuahua. Nach 5 Stunden Busfahrt und ca. 20 Minuten Taxi erreichten wir den verschlafenen Flughafen von Chihuahua. Das war unser letztes Ziel für diese Reise, denn von dort aus ging es leider viel zu schnell wieder nach Monterrey zurück…






