Samstag, 11. Oktober 2008

Monterrey - Stadt der Fastfood-Restaurants

Jetzt bin ich schon knapp eine Woche hier und habe mich schon ganz gut eingelebt. Natürlich habe ich meinen Tagesrhythmus noch nicht ganz gefunden, aber immer langsam und eins nach dem anderen…

Letzten Sonntag bin ich nach einer knapp 20-Stündigen Reise (mit Zwischenstopp in Detroit) gegen 19.00 Ortszeit gut in Monterrey angekommen und wurde herzlich empfangen.
Die Wohnung ist in der Näher der Privatuni in einem Studentenviertel und besteht aus zwei Schlafzimmern (am Montag kommt meine peruanische Mitbewohnerin und ich bin schon sehr gespannt auf sie), einem Bad, ein Boilerzimmer und eine offene Wohnküche. Mein Zimmer ist mit einem Bett und einer Kommode ausgestattet und hat sogar einen extra Raum, der als Schrank dient. Weitere Ausstattung sind Kaffeemaschine und Mikrowelle, zwei Sofas, ein Sessel und Tisch mit Stühlen. Es ist also sehr komfortabel und die Klimaanlage funktioniert auch.
Es gibt aber noch einiges zu kaufen, wie zum Beispiel Radiowecker, Besteck, Töpfe, Putzsachen usw. Das ist gar nicht mal so einfach, wenn man kein Auto hat und auf Bus und Taxi angewiesen ist!

Das mit dem Verkehr hier ist nämlich ein anderes Thema – die Distanzen sind bei einer 3.6 Millionen-Einwohner-Stadt relativ gross, so dass man ohne fahrbaren Untersatz überhaupt nicht vom Fleck kommt. Vor allem die öffentlichen Verkehrsmittel sind anfangs eine Herausforderung, da sie hier weder Busfahrplan noch Routennetz oder sonstiges kennen… Aber das macht das ganze ja erst richtig „interessant“ ;-)

Trotzdem bin ich viel zu Fuss unterwegs und habe schon etwas die Gegend um meine Wohnung und das Stadtzentrum (Downtown) erkundet. Es gibt viele Museen und grosse Gebäude, aber als wirklich schön kann man die Stadt nicht bezeichnen. Dennoch hat es ein gewisses Flair inmitten des ganzen Chaos. Vor allem die Leute sind sehr nett und versuchen einem weiter zu helfen, sobald sie merken, dass man Ausländer und nicht Amerikaner ist!


Bis Donnerstag hatte ich kein Gas in meiner Wohnung, so dass ich weder kochen konnte noch warmes Wasser zum Duschen hatte. Letzteres war derweil das grössere Übel, obwohl es bei einer Aussentemperatur von 35 Grad noch zu ertragen war. Mit den vielen Fastfood-Restaurants an jeder Ecke braucht man sich auch keine Gedanken zu machen, dass man verhungern könnte…

Am Donnerstag hatte ich dann endlich meinen ersten Arbeitstag bei Preh (http://www.preh.com/). Seit dem klingelt mein Wecker jetzt immer um 5.30!! Um pünktlich um 7.30 anzufangen, muss ich nämlich frühzeitig aus dem Haus. Denn die Firma liegt in Guadalupe im Industriepark. Bis ich dort bin, nehme ich zuerst einen Bus, steige dann in die Metro um und fahre noch einmal mit dem Bus weiter, bevor ich das letzte Stück laufe. Der ganze Weg dauert also ca. 1,5 Stunden, je nachdem, wie lange ich auf die Busse warten muss. Abends geht’s den gleichen Weg wieder zurück, wobei mich bis jetzt freundlicherweise immer jemand vom Geschäft mit dem Auto mit zur Metrostation genommen hat.

Die Arbeit gefällt mir wirklich gut und es ist sehr interessant, für einen Automobilzulieferer zu arbeiten und so einen Einblick in die Produktion zu erhalten. Die Kollegen sind alle sehr nett und helfen mir gern – auch wenn das manchmal etwas dauert mit meinen wenigen Brocken Spanisch. Aber dafür gibt’s ja noch das „Hafüsisch“, das mit den Händen und Füssen verständigen, vermischt mit etwas Englisch, und dann klappt das irgendwie schon.

Also, so viel mal von meiner Seite. Lasst es Euch gut gehen, ich denk an Euch!

Hasta pronto y un abrazo!
Steffi

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

HOLA GUAPAAAAAA!

...ich bin NEUGIERIG! :)

Falls Du Hilfe brauchst, die Deniz war letztes Jahr um die gleiche Zeit in Mexico und Umgebung... da geb ich Dir dann gern ´nen Komtakt, kann sicher hilfreich sein!

Greetz Pit

Anonym hat gesagt…

monterrey? nich schlecht... na dann viel spass! :o)
coole idee mit dem blog, werd ich fleissig lesen.
in diesem sinne:
finger in de po... mexico!
lg
tom