Es war einmal, vor gar nicht allzu langer Zeit, da machte sich ein kleiner Käfer mit zwei Gefährten auf, um die weite Welt zu erkunden. Nach einigem Überlegen, entschloss er sich, seine Begleiter unter seine Flügel zu nehmen und mit ihnen seinen ersten Schritt aus seiner gewohnten Umgebung raus in Richtung Cuatrocienegas zu unternehmen. Gesagt getan, der kleine Vocho war schon ganz aufgeregt, denn es war auch seine erste Fahrt, bei der er von Musik begleitet wurde. Gemütlich tuckerte er vor sich hin in Richtung Norden, genoss die gute Stimmung seiner Gefährten und das blendende Wetter.
Kurz vor Zieleinlauf nach Cuatrocienegas wurde das Trio jedoch ungeahnt von einer Militärkontrolle angehalten – angeblich suchten die unheimlichen, ganz in schwarz bekleideten und bis zu den Backenzähnen bewaffneten „Hüter des Gesetzes“ nach Drogen oder sonstigen illegalen Dingen. Auf Befehl der Soldaten stiegen die Insassen mit etwas mulmigem Gefühl in der Magengegend aus und überliessen das Käferlein seinem Schicksal… So weit so gut, nach ein paar Minuten konnte erleichtert die Weiterfahrt in Angriff genommen werden. Zu spät, nämlich erst am nächsten Tag, entdeckten die Reisenden, dass die dunklen Gestalten der letzten Nacht Gefallen an ihrem Fotoapparat gefunden hatten und diesen für ihre Zwecke unaufgefordert in ihre Dienste nahmen (… natürlich könnte man das auch Entwendung Besitzgüter Dritter, Diebstahl oder so in der Art nennen, aber wir wollen hier natürlich keine „Gesetzeshüter“ beschuldigen…). Der Ausgang dieser Aktion endete so, dass sich die Begleiter des Käferlein grün und blau ärgerten und ihnen nichts anderes übrig blieb, als wieder einmal auf die schon vom Chepe bekannten Einwegkameras zurückzugreifen, um die wunderschöne Natur und Eindrücke festhalten zu können…
Kurz vor Zieleinlauf nach Cuatrocienegas wurde das Trio jedoch ungeahnt von einer Militärkontrolle angehalten – angeblich suchten die unheimlichen, ganz in schwarz bekleideten und bis zu den Backenzähnen bewaffneten „Hüter des Gesetzes“ nach Drogen oder sonstigen illegalen Dingen. Auf Befehl der Soldaten stiegen die Insassen mit etwas mulmigem Gefühl in der Magengegend aus und überliessen das Käferlein seinem Schicksal… So weit so gut, nach ein paar Minuten konnte erleichtert die Weiterfahrt in Angriff genommen werden. Zu spät, nämlich erst am nächsten Tag, entdeckten die Reisenden, dass die dunklen Gestalten der letzten Nacht Gefallen an ihrem Fotoapparat gefunden hatten und diesen für ihre Zwecke unaufgefordert in ihre Dienste nahmen (… natürlich könnte man das auch Entwendung Besitzgüter Dritter, Diebstahl oder so in der Art nennen, aber wir wollen hier natürlich keine „Gesetzeshüter“ beschuldigen…). Der Ausgang dieser Aktion endete so, dass sich die Begleiter des Käferlein grün und blau ärgerten und ihnen nichts anderes übrig blieb, als wieder einmal auf die schon vom Chepe bekannten Einwegkameras zurückzugreifen, um die wunderschöne Natur und Eindrücke festhalten zu können…
Nichtsdestotrotz genoss der Vocho seine Reise und wartete am nächsten Morgen schon aufgeregt und mit surrendem Auspuff auf seine Freunde. Nach einem reichlichen Frühstück mit Ei und Tequila (der Schock des Kameraverlustes musste erst einmal überwunden werden) ging es auch gleich los auf Entdeckungstour durch die Wüste, über Holperstrassen, Stock und Stein. Manchmal hatte das Käferlein zwar fast selbst schon Angst, es könnte bei dem Geholpere eine Tür oder einen Kotflügel verlieren, aber es hielt tapfer durch.
Das gemütliche Städtchen Cuatrocienegas liegt mitten in einem Wüstental, das von sechs Bergketten umgeben ist und so ziemlich weit und breit nichts anderes um sich rum hat. Es gibt u.a. einige Hotels, ein sehr gutes Restaurant „El Doc“, das fast schon zur Stammkneipe der Reisenden wurde, eine erwähnenswerte Eisdiele, einen einladenden Zocalo (Marktplatz), natürlich mit Kirche und ein sehr interessantes „Aquarium“, ein Museum, in dem die dort heimischen Tiere begutachtet werden können. Als unser Vochito erfuhr, was da so alles rumkreucht und fleucht, wollte er am liebsten umkehren und zog schon seine Kotflügelchen ein – denn mit giftigen Spinnen, Schlangen, Fröschen und anderen Krabbeltieren wollte er sicherlich keine Bekanntschaft schliessen.
Es war ganz schön heiss und zum Glück durfte der Vocho hie und da eine kleine Verschnaufpause einlegen, nämlich dann, wenn seine Freunde eigenhändig in den abgegrenzten Naturreservaten rumtapsten und die unglaubliche Schönheit der Natur bewunderten, mit all ihren Pflanzen und Tieren, die teilweise nur auf diesem Flecken der Erde beheimatet sind. So zum Beispiel eine ganz seltene Art von Schildkröten, die zwar im Wasser lebt, aber dennoch ihren Körper komplett mit einem Panzer beschützt. Freilich berichteten die beiden dem Käfer har genau, was sie gesehen hatten!! Der Poza Azul, ein – salopp ausgedrückt – Tümpel, bzw. Wasserlöcher mitten in der kargen Landschaft hatte es den beiden besonders angetan. Dieser glasklare „Teich“ beheimatet unzählige (Klein-) Tiere, Fische, Schildkröten und korallenartige Steine, die es sonst nirgends zu sehen gibt. Früher war den Besuchern hier sogar erlaubt zu schwimmen, aber das wurde zum Glück verboten, um dieses Ökosystem erhalten zu können.
Es war ganz schön heiss und zum Glück durfte der Vocho hie und da eine kleine Verschnaufpause einlegen, nämlich dann, wenn seine Freunde eigenhändig in den abgegrenzten Naturreservaten rumtapsten und die unglaubliche Schönheit der Natur bewunderten, mit all ihren Pflanzen und Tieren, die teilweise nur auf diesem Flecken der Erde beheimatet sind. So zum Beispiel eine ganz seltene Art von Schildkröten, die zwar im Wasser lebt, aber dennoch ihren Körper komplett mit einem Panzer beschützt. Freilich berichteten die beiden dem Käfer har genau, was sie gesehen hatten!! Der Poza Azul, ein – salopp ausgedrückt – Tümpel, bzw. Wasserlöcher mitten in der kargen Landschaft hatte es den beiden besonders angetan. Dieser glasklare „Teich“ beheimatet unzählige (Klein-) Tiere, Fische, Schildkröten und korallenartige Steine, die es sonst nirgends zu sehen gibt. Früher war den Besuchern hier sogar erlaubt zu schwimmen, aber das wurde zum Glück verboten, um dieses Ökosystem erhalten zu können.
Der einzige Platz, an dem man noch schwimmen darf, ist der Río Los Mezquites. Vochito fand auch ohne Probleme den Weg dort hin und räkelte sich in der Sonne, während seine Freunde sich ein erfrischendes Bad in den Fluten gönnten und Mittagpause machten.
Nach einer ruhigen Nacht im Hotel Plaza, das auch für unseren Käfer einen angenehmen Schlafplatz vorwies, ging es am nächsten Tag Richtung „Dunas de Yeso“, Gipsdünen inmitten der kargen Landschaft… der Sand dort war so fein, dass man sich fast vor kam, als wäre man an einem Karibikstrand gelandet. Die Suche nach dem richtigen Weg zu weiteren Wasserlöchern musste von den drei Freunden leider vergebens abgebrochen werden, weil es schon spät wurde und sie sowieso nicht genau wussten, ob diese momentan für Touristen offen sind… einzig an einem fast verlassenen Dorf tuckerte der Käfer vorbei, in dem eine komische Stimmung herrschte, so dass es schnell weiter ging.
Nach einer ruhigen Nacht im Hotel Plaza, das auch für unseren Käfer einen angenehmen Schlafplatz vorwies, ging es am nächsten Tag Richtung „Dunas de Yeso“, Gipsdünen inmitten der kargen Landschaft… der Sand dort war so fein, dass man sich fast vor kam, als wäre man an einem Karibikstrand gelandet. Die Suche nach dem richtigen Weg zu weiteren Wasserlöchern musste von den drei Freunden leider vergebens abgebrochen werden, weil es schon spät wurde und sie sowieso nicht genau wussten, ob diese momentan für Touristen offen sind… einzig an einem fast verlassenen Dorf tuckerte der Käfer vorbei, in dem eine komische Stimmung herrschte, so dass es schnell weiter ging.
Leider, leider war die Zeit für den Vocho und seine Gefährten wieder einmal viel zu schnell vorbei und bald musste das Käferlein Kräfte sammeln und machte sich auf den ca. 400 km langen Nachhauseweg. Nach einer gewissen Zeit auf fast einsamen, kerzengeraden Strassen, erlitt unser Vochito einen leichten Schwächeanfall und ein rotes Lämpchen fing an zu brennen – oh je, er machte sich schreckliche Sorgen, weil er nicht wusste, ob er die geschätzten 70 km noch bis nach Hause schaffen würde. Dazu wurde es auch schon bald dunkel und fing an zu nieseln. Glücklicherweise gab es einen Telefon-Joker, der den Insassen mit Rat und Tat zur Seite stand und ihnen riet, wenn möglich ohne Licht und ohne Scheibenwischer die Fahrt fortzusetzen. Nach einer anstrengenden (Blind-) Fahrt erreichten das arme Käferlein und die besorgten Freunde zum Glück gerade noch so die Vocho-Werkstatt, in der unser Vochito für die nächsten Tage eingeliefert werden musste, bis er wieder in Schuss war.
Trotz leider auch einiger negativer Erfahrungen war es wieder mal ein wunderschöner Ausflug und unser kleiner weisser Freund (also der Käfer) ist wieder voll und ganz in Schuss und freut sich schon kräftig auf seine nächste Reise ;-)
Trotz leider auch einiger negativer Erfahrungen war es wieder mal ein wunderschöner Ausflug und unser kleiner weisser Freund (also der Käfer) ist wieder voll und ganz in Schuss und freut sich schon kräftig auf seine nächste Reise ;-)
1 Kommentar:
...und wieder einmal sind in Deutschland eine kleine grüne Ente und ein kleiner Fiat500 ganz traurig, dass sie immer nur im Regen rumeiern dürfen bzw. rumstehen und so gar keinen blauen Himmel mehr zu sehen bekommen...
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